3D-Film in Arbeit

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit entsteht zurzeit ein 3D-Film, zu dem ich einen Workflow in Zusammenarbeit mit der Adobe Creative Suite erstellen soll. Augenmerk liegt hierbei vor allem auf der technischen Seite. Trotzdem habe ich mir inhaltlich Gedanken über eine – zumindest ansprechende – Umsetzung, die über eine Technikdemo hinausgeht, gemacht.

Hauptproblem beim der Erstellung war in den meisten Fällen die gegebene Technik, die vor allem aus zwei Sony HDR HC-7 und einer etwas sperrigen Stativplatte bestand. Der Abgleich vom Fokus bis zur Blende musste bei jedem Dreh mehr oder weniger von Hand neu eingerichtet werden und auch die Bildqualität dieser beiden HDV-Kameras ist nicht die überzeugendste. Angesteuert werden, oder besser sollen, die Kameras per LANC-Verbindung und über eine gemeinsame Fernbedienung. Allerdings gestaltete sich dies auch nicht immer optimal, weil die Technik streikte, von einem Genlock wollen wir gar nicht erst sprechen. Synchronisiert wurden die Aufnahmen traditionell per Klappe.

Im Schnitt liegt das Material mittlerweile in einer Rohfassung in Form von Anaglyphen (rot/cyan) vor und ich muss sagen, dass trotz der vielen kleinen Probleme der 3D-Eindruck doch ganz gut geworden ist. Im nächsten Schritt müssen noch die Farben abgeglichen, die Bilder korrigiert und Effekte eingerechnet werden. Wenn dies passiert ist, werde ich mich sicherlich auch noch einmal etwas detailierter zum Projekt äußern.

Solange erst einmal an dieser Stelle die groben Infos und einen ersten Trailer, der zumindest Geschmack auf mehr machen soll.

“in your eyes”

“in your eyes” ist ein deutsch-israelisches Austauschprojekt, das im Jahr 2009 vom Ev. Landesjugendpfarramt Sachsen organisiert und durchgeführt wurde. Es ging bei dem Projekt darum, dass die israelischen Teilnehmer Deutschland und die deutschen Teilnehmer Israel aus ihrer Sicht filmten, so dass die Aufnahmen ihre jeweilige Sicht wiedergeben.

Dabei wurde mir der Schnitt der knapp sechs Stunden Rohmaterial zuteil, was sich, vor allem aufgrund momentan sehr vieler terminlicher Verpflichtungen, nicht immer einfach gestaltete und mit einem 13 Stunden andauernden Finalschnitt endete.

Am 13. Juni 2010 war nun im Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V. in Leipzig im Rahmen dieses und vergangener Projekte ein Zusammentreffen der ehemaligen Teilnehmer, sowie die Uraufführung des gleichnamigen Filmes, der thematisch getrennt verschieden Stationen des Austauschs beleuchtete und dokumentierte. Schlussendlich ist in den nun finalen 15 Minuten ein grober aber emotionaler Überblick über all dies gegeben.

Aber da Worte allein natürlich nicht ausreichen, gibt es an dieser Stelle auch gleich den kompletten Film zum ansehen und kommentieren.

Weitere informationen: www.international-sachsen.de/inyoureyes/

Websiteprobleme

Beim heutigen aktualisieren der CMS-Software dieser Homepage ist es doch tatsächlich passiert … ich habe alle Mediadaten (u.a. Bilder und Videos) versehentlich und ohne Backup vom Server gelöscht. Deshalb sieht die Seite zurzeit auch etwas unschön und trist aus. Was sich schnell wiederherstellen ließ, ist wieder da, alles andere, mal sehen, kommt eventuell die nächsten Tage wieder.

Auf jeden Fall war es eine große Lehre in Sachen Backup und Sicherheitskopien, die ich künftig wohl regelmäßiger anlegen werde.

Update (14:02 Uhr): Jetzt sollte eigentlich alles wieder da sein … eigentlich. Plugins nicht einschlossen. ;)

City Fish – Der Film

City Fish - Der Film

“Wie sinnlos und trostlos kann ein Leben sein? Ein saufender, arbeitsloser Vater, heruntergekommene Wohngegend und tägliches Mobbing in der Schule sind da nur die Spitze des Eisbergs. Doch dann gibt es eben auch jene Momente, die alles verändern!”

Creative Commons License
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Diese paar Zeilen umschreiben ganz gut den Inhalt unseres aktuellen Filmprojektes, das als Prüfungsleistung für das Studium entstanden ist. Er ist in insgesamt nur 4 Wochen entstanden und ich hoffe, dass gerade das nicht all zu sehr auffällt.

Besonders viel Aufmerksamkeit ist diesmal vor allem der musikalischen Untermalung zuteil geworden, die von kräftigen orchestralen Klängen bis hin zu nachdenklicher Accoustic Musik langt und so die Emotionen zusammen mit dem Hauptcharakteren an den Zuschauer tragen soll.

Die Story vom Leben im Ghetto hin zum Lebenswandel ist natürlich etwas Klischeebehaftet, aber doch irgendwie in ihrer ganz eigenen Art und Weise erzählt.

Am besten genießt Ihr den Film, wenn es schon etwas dunkler ist und mit einem Subwoofer oder Tiefpass zur Hand, um die Wirkung möglichst optimal zu entfalten. Aber auch sonst viel Spaß beim schauen des Films. Kritik, Wünsche, Bewertungen und Kommentare sind sehr erwünscht, vor allem da diese Art Produktion bisher nicht in das Feld von Freetime Productions gefallen ist.

PS: Falls es beim Abspielen zu Problemen kommen sollte, gibt es bei Sevenload noch eine gespiegelte Version des Videos.

Morgen: Premiere

Tjaja, richtig gelesen. Morgen ist es tatsächlich soweit und der aktuelle Film feiert hier im Freetime-Blog Premiere. Genauer gesagt um 20.15 Uhr in der Rubrik “News”. Ihr seid  alle recht herzlich dazu eingeladenden den Film zu schauen, den Link zu verbreiten und natürlich fleißig Kommentare und Bewertungen abzugeben.

Bis dahin könnt Ihr weiter gespannt warten! :)

Nächste Woche: Filmpremiere

Jetzt ist schonwieder eine ganz schöne Weile vergangen seit dem letzten Post hier. Aber es gibt gute Neuigkeiten: Nächste Woche wird es hier auf der Homepage eine Filmpremiere geben. Ja, richtig gehört, nach FaMIs @ work das nächste größere Filmprojekt in diesem Jahr. Diesmal ist aber alles – mehr oder weniger – in eigener Sache als Abschlussarbeit für das Studium entstanden. Natürlich, wie es sich für Studenten gehört, in sehr kurzer Zeit. Effektiv 4 Wochen waren uns nach der Prüfungszeit bis zur Abgabe am 31.08.2009 gegeben, die wir mehr oder minder intensiv genutzt haben.

Bis zum heutigen Tag ist noch nicht alles fertig … außer mir natürlich, aber was sich da so anbahnt ist qualitativ schon ein gewaltiger Sprung, wie ich meinen will. Zwar nicht immer und zu jeder Zeit aber in vielen kleinen Aspekten, auf die wir diesmal geachtet haben. Zu viel will ich noch nicht verraten, aber es wird sehr düster. Angepeilt ist die Premiere – zumindest hier im Netz – für Donnerstag abend, ganz fest steht es aber noch nicht.

Um die Wartezeit bis dahin noch ein wenig zu verkürzen hier ein paar Kameraübungen, die ebenfalls im Laufe des Semesters entstanden sind. Neu zumindest für diejenigen, die nicht regelmäßig auf unser Youtube-Profil schauen.

FaMIs @ work – Abgabefähig

FaMIs @ work - Der ganz normale Benutzerwahnsinn

Nach nun mehr oder weniger einem halben Jahr ist es in der nächsten Woche endlich soweit: Das aktuelle Projekt FaMIs @ work muss, als Berufsschulabschlussprojekt, abgegeben werden. Viel Arbeit und Frickelei steckten allein in den letzten paar Wochen und ohne Dominiks Talente mit AfterEffects wäre das Ganze wohl auch nur halb so ansehnlich geworden, wie es jetzt ist. Vor allem der Zeitdruck in den letzten zwei Monaten hat mir arg zu schaffen gemacht, aber Studium geht nunmal vor, und dass dieses Semester so stressig beginnen wird, war so nicht abzusehen. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf das, was man da jetzt sehen kann, auch wenn sich bis zur DVD wohl noch das ein oder andere Detail verändern wird – man ist ja Perfektionist.

Aber nicht nur bei mir hat sich dieser Druck, hin zum Termin, breit gemacht. Auch die, bei denen es hier wirklich um etwas geht, scheinen sich doch Sorgen gemacht zu haben, ob das Projekt nicht frühzeitig scheitert. Dafür natürlich auch hier in aller Öffentlichkeit nochmal eine große Entschuldigung für meine Kommunikationsfaulheit, aber dazu fehlten mir – nicht nur euch gegenüber – in letzter Zeit echt die Nerven.

Im Folgenden gibt es noch ein paar kleine Eindrücke des fertigen Filmes. Bewegte Bilder wird es erst nach der Premiere und auch dann nur unter Vorbehalt geben … wie es die Zeit eben zulässt. Trotz allem noch einmal vielen Dank an alle Unterstützer des Projektes. Bleibt noch zu hoffen, dass der Film auch beim Publikum und den Darstellern entsprechend positiv aufgenommen wird. Eine DVD-Veröffentlichung ist in jedem Fall geplant … wenn die dann noch jemand möchte, umso besser. ;)

Status: FaMIs @ work

Seit einigen Monaten arbeite ich jetzt schon – mit zahlreichen längeren Unterbrechungen – an einem Film, der auf eine witzige Art den Alltag von Bibliothekaren illustrieren soll. Grundsätzlich basiert das gesamte Projekt auf einer medialen Abhandlung von Jürgen Pilieningers “Typologie von Benutzern: eine Realsatire“.

Das Drehbuch dazu haben die Mädels und Jungs, um deren Abschlussprojekt es sich im dritten Lehrjahr handelt, komplett selbst verfasst. Mir oblag und obliegt auch immernoch die Regie, die Kameraführung, der Schnitt und letztendlich die Schaffung eines abgabefähigen Endproduktes. Natürlich war nicht nur für sie, sondern auch für mich die Produktion eines solch relativ umfangreichen Films fast ohne Improvisation oder gar Moderationen, etwas völlig Neues. Nicht zuletzt im Schnitt fielen mir dann auch durchaus eigene Defizite auf, die vor allem das resultierende Bild in der Kamera betreffen. Klar könnte man das jetzt darauf schieben, dass ich sie nicht dauerhaft parat hatte, kaum Einarbeitungszeit da war und generell die Technik nicht optimal sei. Schließlich habe ich mich früher auch immer aufgeregt, wenn mal jemand anderes gefilmt hat und ich es lieber ganz anders gehabt hätte. Doch arbeitet man selbst an etwas, das man so noch nie gemacht hat, fällt einem auch erst einmal auf, wie schwer es ist sich von jetzt auf gleich an darauf einzustellen und das Beste draus zu machen.

Was mir im Vergleich zu Kinofilmen und Fernsehserien am meisten aufgefallen ist, ist die sogenannte Depth of field, also die Unschärfe abseits dessen was gerade in Szene gesetzt werden soll. Vor allem in den Dialogen zwischen Personen in denen der Hintergrund fast genauso deutlich zu erkennen ist wie die sprechenden Protagonisten selbst, finde ich es sehr ärgerlich. Auch das teilweise arge Wackeln, welches in Sendungen wie der Niko-Show vielleicht nicht so aufgefallen ist, hat mich das ein oder andere Mal fast zur Verzweiflung gebracht. Zwar lässt sich mit dem kürzlich (in der Production Premium Suite) erworbenen AfterEffect einiges richten oder mit Eye-Candy versehen, aber gänzlich ausgleichen lassen sich diese Fehler natürlich nicht.

Trotz allem ist heute der prinzipielle Rohschnitt (außer dem Intro) fertig geworden und ich werde mich die kommenden Wochen, sicherlich zusammen mit unserem Effekt-Experten Dominik, an das Finetuning in Bild und Ton machen und natürlich den Auftraggebern die verschiedenen Zwischenergebnisse zeigen und bewerten lassen.

Soviel also erstmal zum aktuellen Stand. Demnächst gibt es bestimmt auch ein paar Bewegtbilder.

Medienprojekt Down Under

Als unabhängiges, und dennoch im Geiste unter unserem Freetime Productions Label veröffentlichtes Projekt, war die Arbeit für Tourism NT, der staatlichen Tourismusbehörde des australischen Northern Territory, eine der einprägsamsten Erfahrungen meiner bisherigen Medienkarriere. Für gute 2 Monate war ich von September bis Mitte November 2008 quasi im Auftrag der Regierung unterwegs, bewaffnet mit einer Kamera und meinem Laptop, dem Backpacker-Abenteuer dicht auf den Fersen.

Das Ziel dieses Auftrages von Tourism NT und StepIn, einer deutschen Working-Holiday-Agentur, war es, Videos zu produzieren, die für das Northern Territory als Work&Travel-Reiseziel werben. Diese Videos sollten zum einen Teil das gewöhnliche Backpackerleben dreier, gerade in Darwin – der Hauptstadt des Northern Territory – gelandeter Working Holiday Maker der deutschen Öffentlichkeit nahebringen. Zum anderen Teil sollten sie Eindrücke der wunderbaren Landschaft dieses australischen Staates wiedergeben, der trotz der dreifachen Größe Deutschlands nur ungefähr 200.000 Einwohner hat. Dafür wurde Tourism NT – und damit mir – von Panasonic großzügigerweise kostenlos eine Kamera zur Verfügung gestellt. Die Videos wurden dann auf YouTube hochgeladen, dem Medium, dem Tourism NT die größte Massenwirksamkeit zusprach.

Der genaue Inhalt, die Konzeption, die Umsetzung und der Schnitt der Videos wurde komplett mir überlassen, was es auf der einen Seite leichter machte, auf der anderen Seite aber gerade bei den ersten Videos für kleinere Stil-Unsicherheiten sorgte.

Das erste Video sollte eine kleine Einführung werden, in der die Protagonisten vorgestellt werden und ein wenig zur aktuellen Unterkunft und Darwin gesagt wird. Da eigentlich geplant war, dass insgesamt 4 Leute für diese Werbe-Aktion nach Darwin fliegen (3 eigentliche Backpacker und ich als Kameramann), letztenendes jedoch außer mir nur noch 2 Leute mitkamen, kam ich leider in die Situation, selbst mit vor die Kamera treten zu müssen, auch auf mehrfaches Drängen meiner beiden Akteure und Reisegefährten Marlene und Hendrik.


Das nächste Video bekam die Suche nach einem Job zum Inhalt, eines der wichtigsten Themen des durchschnittlichen Working Holiday Makers. Dabei ist anzumerken, dass 2 Versionen des Videos existieren. Da Tourism NT mit der Originalfassung nicht einverstanden war und einen Vertragspartner mit erwähnt haben wollte, wurde das Video noch einmal überarbeitet, und besagter Partner – eine Online-Jobbörse für Backpacker – am Anfang eingefügt. Der, für Backpacker eigentlich üblichere, Gang zu einer Jobagentur vor Ort wurde rausgeschnitten. Dieser Zensur zum Trotz zeigt das Video Hendrik bei seiner Suche nach Arbeit, dem Vorstellungsgespräch, sowie einem Probetag. Die Information, dass er sich letztenendes gegen diesen Job entschieden hatte, bleibt dem durchschnittlichen Zuschauer jedoch verwährt, vermutlich aufgrund ihrer völligen Bedeutungslosigkeit.

Auch hier sind übrigens wieder kleine Stil-Ausrutscher zu finden, was zum Beispiel einige Übergänge angeht.


Hat man genug Geld vor Ort erarbeitet oder von daheim mitgebracht, sucht man sich in Australien besser ein Auto. Zum einen um seine Chancen auf einen Job zu verbessern; viele Arbeitsplätze erschließen sich einem aufgrund der enormen Ausdehnung der Städte  erst nach dem Erwerb eines Fahrzeugs. Zum anderen natürlich, um irgendwann seine sieben Sachen zu packen und in echter Backpacker-Manier einen Road Trip zu starten, der einen quer durch das Land führt.

Im Wissen um die Wichtigkeit des Strebens nach einem fahrbaren Untersatz beschloss ich, das dritte Video der Autosuche zu widmen. Aufgrund technischer Probleme hat sich diesmal jedoch ein kleiner Kontinuitätsfehler eingeschlichen, denn zwischen den Aufnahmen am Anfang und am Ende liegen gute 3 bis 4 Wochen.


Das vierte Video ist eine Besonderheit, da ich dem Stil, den ich bei den ersten drei Videos dann einigermaßen gefunden hatte, absagen und ein komplett neues Konzept finden musste. Das Video entstand im Rahmen einer Tour des Veranstalters Adventure Tours Australia von Darwin nach Alice Springs, vorbei an den eindrucksvollsten Naturerscheinungen des Territory. Diese in angemessener Form in ein Video zu verpacken, erwies sich als nicht gerade leicht und mir wurden allzu oft die Grenzen der mir zur Verfügung gestellten Kamera offenbart. Doch obwohl ich mit der Qualität der einzelnen Aufnahmen nicht ganz so glücklich bin, ist das Resultat recht zufriedenstellend. Einzig die Auswahl der untermalenden Musik lässt meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Denn ich musste feststellen, dass es einigermaßen schwierig ist, ein Musikstück für ein knapp neuneinhalb Minuten langes Video zu finden. Und mit mehreren verschiedenen Liedern entstehen oft “merkwürdige Momente” bei den Übergängen, wie ich finde.

Vielleicht noch ein paar Zahlen zu diesem Video: die Bilder entstanden auf einer 9-Tages-Tour von insgesamt ca. 3000 Kilometern (ohne die Zugfahrt); es waren insgesamt ca. 3,5 Stunden Rohmaterial; das Material was man verwenden konnte war ungefähr 1 Stunde lang und musste auf weniger als 10 Minuten gekürzt werden. Der Schnitt dauerte ca. 3 Tage.


Nun zum letzten Video, meinem perönlichem Liebling. Mit 9:59 Minuten Laufzeit das längste der fünf Videos. Es zeigt Marlene bei der Arbeit auf einer Cattle Station (Rinderfarm), ihrem persönlichen Traumjob. Leider war ich zu der Zeit, als noch mit den Tieren gearbeitet wurde, gerade auf der 9-Tages-Tour und anschließend mit dem Schnitt beschäftigt. Als ich die Station erreichte, begann man gerade mit Fencing, dem Reparieren und Ziehen von Zäunen mitten durch das weite, unbewohnte Land. Diese Arbeit war zwar nicht minder anstrengend, jedoch um einiges weniger spannend anzusehen als zum Beispiel wilde Verfolgungsjagten mit riesigen Bullen über Stock und Stein, in alten, doch robusten Jeeps, und das anschließende Einfangen und Verladen besagter Bullen. Eine kleine Kostprobe davon durfte ich erleben, jedoch ergab sich daraus kein Material, das man im Video hätte verwenden können.

Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit an diesem Video, auch mit der musikalischen Untermalung, bei der mich Marlene auf die richtige Spur gebracht hatte. Das ursprüngliche, knapp 15-minütige Video musste für YouTube leider wieder auf 10 Minuten gekürzt werden, was ich aus Zeitgründen im Auto auf der Fahrt zurück nach Darwin machen musste, um das Ergebnis dann in Darwin gleich abgeben zu können.


Abschließed bleibt nur zu sagen, dass es eine lohnenswerte Erfahrung war, die alle Beteiligten gleichermaßen zufriedengestellt hat. Und als mein erstes wirklich eigenständiges Projekt, konnte ich dabei sehr viel lernen, meine Arbeitstechnik weiter verbessen und bekam einen ersten Eindruck, wie das Leben als Kameramann ausschauen kann, d.h. Aufträge in fernen Ländern, individuelle Anpassung der Arbeit an die Voraussetzungen und Wünsche der Auftraggeber, und nicht zuletzt das Abliefern von Bildern, mit denen sowohl die Klienten zufrieden sind, als auch ich persönlich.

Neue Homepage endlich online

Seit Anfang des Jahres war es geplant, seit Mai ist sie inoffiziell online und ab heute auch endlich allen zugänglich: Die neue Homepage von Freetime Productions. Leider ging alles nicht so schnell wie es angedacht war, aber wir hoffen dass Ihr mit dem Endergebnis einigermaßen zufrieden seid.

Zum ersten Mal gibt es Bewegtbilder zu unseren Projekten direkt hier bei uns, zum ersten Mal könnt Ihr (zumindest hier im News-Blog) ganz offen mitdiskutieren, was wir hier verzapfen und anstellen und zum ersten Mal werden viele Projekte überhaupt erst benannt. Zwar ist bei weitem noch nicht alles vollständig und der ein oder andere Fehler im Template der Seite finden sich sicher auch, aber nun könnt Ihr es uns ja direkt sagen.

Insgesamt war es zum immerhin schon 5-jährigen Jubiläum von Freetime Productions allerdings etwas ruhig um uns. Viele Projekte haben sich frühzeitig im Sand verlaufen, viele sind auch erst für die Zukunft angedacht, vor allem aber auch erst, wenn Dominik wieder im Lande ist. Trotzdem ist die DVD zum 2007er Weihnachtskonzert des Orchesters Liebertwolkwitz durchaus ansehnlich geworden. Zurzeit ist auch noch ein kleines Filmprojekt in der Entstehung zum Alltagsleben eines FAMIs. Wer oder was das ist werdet Ihr demnächst hier, auch in bewegten Bildern, sehen können.

Zum Schluss bleibt uns noch ein kleiner Hinweis auf unseren Youtube-Kanal, auf dem es nach und nach immer mal neues Material geben wird, vielleicht auch mal etwas eher als man hier lesen kann. Also, Vorbeischauen lohnt sich!

In diesem Sinne erstmal einen guten Rutsch ins neue Jahr … auch wieder mit Freetime Productions.